Lößnitz 6

Lage
Grundstück
> Geschichte

 

150 Jahre zurück – das Scheunenhofviertel entsteht

Eines der damals ersten und bis heute hier stehenden Gebäude ist die Nummer 6 (violett markiert). 1873 ist es im Besitz des Baumeisters Carl Friedrich Lohse, der das Haus höchstwahrscheinlich selbst geplant und errichtet hat. (Ein zweites, ähnlich dimensioniertes Gebäude des Architekten befindet sich bei Gröditz - der Gasthof "Zum Wilden Bär").
 
Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Lößnitzstraße 6 Stammsitz der renommierten Maschinenfabrik Emil Leinert. Küchengeräte (Roquefort-Schneidemaschinen, Mayonnaise-Rührapperate u.a.) für Hotel- und Gasthausküchen, Automaten-Speisehallen und Krankenhäuser) gehen von hier aus in alle Welt.
 
Produziert wird im Hinterhof – bis zum April 1945. Teile der Werkhallen werden beim letzten Bombenangriff auf Dresden zerstört und später abgetragen. Die bis zu 3 Meter hohen Außenmauern der einstigen Fabrik markieren bis heute die Grundstücksgrenzen.